Aktuelles rund um die Stockschützen

aktualisiert am 30.07.2014 J.K.

 

 

 

 

30.07.2014

- Die Stockerer greifen wieder an, Abteilung wurde neu gegründet

Vor sieben Jahren löste sich die Traditionsabteilung des SV Donaustauf auf.
Jetzt wurde sie wiedergegründet. Armin Spandl steht an der Spitze.

Immer am Mittwochnachmittag wird es auf den Stockbahnen lebendig. Bereits seit einigen Jahren trifft sich rund ein Dutzend Männer zum Stockschießen auf den Bahnen des Sportvereins. Die Hobbyschützen frönten hier ihrer Leidenschaft, als die Abteilung vor Jahren offiziell aufgelöst wurde. Altbürgermeister Hans Lauberger ist einer von ihnen. Lauberger war es auch, der mithalf, den „Hobby-Betrieb“ in Gang zu bringen. „Ich hab mir überlegt, den Stocksport kann man doch nicht einfach aufgeben und hab mir einen Eisstock gekauft“, erzählt er. Einige Telefonate später und nach kräftiger Werbung durch ehemalige Stocksportler sei der „Mittwochstreff“ entstanden, blickt der Altbürgermeister zurück. Und jetzt habe man den Schritt gewagt, sich wieder als offizielle Abteilung des SV zu formieren, berichtet Lauberger mit ein wenig Stolz.

Vor 25 Jahren fing alles an

Zur Abteilungsvorstellung luden die Stockerer selbstverständlich auch SVD-Vorsitzenden Wolfgang Vogel ein und präsentierten auch ihre Abteilungsführung. Armin Spandl übernahm das Amt des Abteilungsleiters. Ihm zur Seite steht Stellvertreter Werner Schlick. Um die schriftlichen Belange wird sich Josef Roith kümmern. Ein ganz wichtiger Mann sei Hans Fuchs, er übt nämlich das Amt des Vergnügungswarts aus, erklärt der neue Abteilungschef mit einem Augenzwinkern. Für die Finanzen ist in Doppel-Funktion ebenfalls Roith zuständig. Um seine Mannschaft komplett vorzustellen, gibt Stockerer-Chef Spandl noch eine weitere, aber interne Position bekannt: „Unser Seniorenbeauftragter, das ist unser Hans Lauberger.“ Heuer vor 25 Jahren wurde die Stockabteilung übrigens zum ersten Mal gegründet. Dies ist wohl Zufall, bewusst wurde der Zeitpunkt wohl nicht gewählt. Es sei ihnen einfach wichtig gewesen, wieder unter dem Dach des SVD zu sein. Gespielt wird vorerst nur im Hobbybereich. Die 14 Abteilungsmitglieder sind derzeit nur Herren, zumeist im gesetzteren Alter. Ein Turnierbetrieb sei nichts mehr für sie, erzählen sie mit einem Augenzwinkern. Aber weitere Stockerer seien hochwillkommen. Sehr gerne hätten sie auch weibliche Gesellschaft, teilen sie einhellig ihre Vorstellungen mit. Anzutreffen seien sie immer mittwochs zwischen 17.30 und 20 Uhr.

Für SVD-Mitglieder ist die Teilnahme derzeit kostenlos, ansonsten werde ein Euro je Spieltag fällig, erklärt Spandl. Wie Spandl selbst zum Stockschießen kam? „Früher war Fußball mein Sport, aber im Winter hat mir Eisstockschießen schon immer Spaß gemacht“, räumt er ein. Dann habe ihn Toni Lang animiert, mittwochs einmal mitzugehen. „Es hat mir so viel Spaß gemacht, da bin ich geblieben und jetzt sogar Abteilungsleiter“, fasst Spandl zusammen. Was ein erfolgreicher Stocker braucht? „Eine ruhige Hand, viel Konzentration und das richtige Zielwasser“, beschreibt der Abteilungschef.

Der Vorstand ist stolz auf den Zuwachs

Gründungsmitglieder

SVD-Chef Vogel ist stolz auf den „Zuwachs“ und erklärt: „Die Kameraden sind jetzt da, wo sie hingehören – wieder beim SVD als Abteilung.“ Die Einladung, sich der Abteilung anzuschließen, nahm er gerne an, allerdings werde es wohl noch einige „Jährchen“ dauern, bis er regelmäßig die Zeit finden werde, sagt Vogel. Außerdem gab es großes Lob. Das Gelände sei wieder top in Schuss gebracht, Die Toiletten seien wieder in Ordnung gebracht und alles aufgeräumt worden. Auf die Frage, ob die Stockabteilung ein „Dach über dem Kopf“ braucht, erklärten die Herren einmütig, bei „Regen wäre es nicht schlecht, aber ansonsten wollen wir im Freien spielen.“

Wer Interesse hat, der kommt mittwochs zwischen 17:30 Uhr und 20:00 Uhr zu den Stockbahnen.

Infos gibt es auch bei der Geschäftsstelle des SVD montags von 17:00 bis 19:00 Uhr unter Telefon (0 94 03) 46 13).